Geschichte der Bank

Gründung 1899

Es war ein oft mühevoller und beschwerlicher Weg, der sei der Gründung im Jahre 1899 bis heute gegangen werden mußte. Ein kleiner, geschichtlicher Überblick über die Entwicklung soll dies veranschaulichen.

 

Mit Beschluß des k. und k. Landesgerichtes Salzburg erfolgte am 24. September 1899 die Eintragung in das Genossenschaftsregister unter dem Namen „Spar- und Darlehensverein für St. Koloman, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung.“

Im Jahre 1912 mußte beim Krämerwirt ein Zimmer als Büroraum eingerichtet werden, um eine ordnungsgemäße Abwicklung der Geschäfte zu gewährleisten. Die Aufwärtsentwicklung hielt weiter an und bei der Vollversammlung wurde der Beitritt zum „Landwirtschaftlichen Genossenschaftsverband für Salzburg, registrierte Genossenschaft m.b.H.“ beschlossen.

Durch die Einführung des Warenverkehrs und der Anschaffung eines Schleppers, welches 1941 beschlossen worden war, war auch der Bau einer Hütte notwendig geworden.
Doch durch die schwierige wirtschaftlich Lage, bedingt durch den Krieg, konnte aber der Bau nicht mehr ausgeführt werden.
Erst bei der außerordentlichen Generalversammlung am 27. August 1950 wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, zur Abwicklung des wiedereingeführten Warenverkehrs, ein Lagerhaus zu bauen. Die „Kanzlei“ sollte weiterhin beim Krämerwirt bleiben.

Durch den nun sehr rasch ansteigenden Geschäftsverkehr sah sich die Generalversammlung vom 8. März 1953 gezwungen, den Anbau von Büroräumen an das Lagerhaus zu beschließen. Durch die Einführung des Tagesverkehrs im Jahre 1959, wurde es notwendig, 1960 den hauptberuflichen Zahlmeister Rupert Neureiter anzustellen.
In diesem Jahr fand auch aus steuerlichen Gründen die Trennung von Lagerhaus und Raiffeisenkasse in zwei Genossenschaften, unter Beibehaltung der gleichen Geschäftsführung und Funktionäre statt.

Aufgrund des ständig steigenden Geschäftsumfanges wurde am 8. Juni 1968 bei der Generalversammlung beschlossen, ein neues Raiffeisengebäude zu bauen. Als Beweis für die Notwendigkeit des Neubaues wurden einige Zahlen angeführt: Bilanzsumme 13 Millionen, Einlagen 12 Millionen und Ausleihungen 6,8 Millionen Schilling.
1982 wurde eine vollkommene Trennung von Lagerhaus und Raiffeisenkasse, auch bei der Geschäftsführung und Funktionäre, durchgeführt.

Seit diesem Zeitpunkt stieg die Bilanzsumme auf 361 Millionen an, bei Einlagen in der Höhe von 271 Millionen und Ausleihungen von 301 Millionen.

Da die Räumlichkeiten in der alten Raiffeisenkasse zu klein wurden, beschloß der Vorstand und Aufsichtsrat in der Sitzung vom 3. Juni 1997, die Verhandlungen über die Miete des alten Kaffeehauses aufzunehmen.
Nach eingehender Überprüfung fand im September 1997 die Unterzeichung des Mietvertrages mit Matthias und Maria Rettenbacher statt.
Nach kurzer Planungsphase begannen im Februar 1998 die Umbauarbeiten für die neue Raiffeisenkasse.
Der Bezug des neuen Geschäftslokales erfolgte am 31. August 1998, unter gleichzeitigen Einsatz einer gänzlich neuen EDV-Lösung.